Unternehmensnews 2010

Hessen setzt auf Passivhaus

Mit sofortiger Wirkung gilt für alle Bauvorhaben des staatlichen Hochbaus in Hessen die Vorgabe zur Errichtung von „Fast-Nullenergiegebäuden“. Konkret bedeutet dies, dass die Werte der Gebäudehülle die seit Oktober 2009 gültige EnEV im Mittel um 50 % unterschreiten wird und damit faktisch Passivhausstandard anzusetzen und zu verbauen ist.

Bereits laufende Bauvorhaben werden von der hessischen Bauverwaltung derzeit dahingehend überprüft, ob die verschärften Energie-Standards nachträglich angewendet werden können. Auch für Baumaßnahmen im Bestand der Landesbauten wurden neue Standards festgelegt. Energetische Grundsanierungen von Gebäuden werden künftig mit dem Ziel ausgeführt, keinen Gebrauch mehr von der in der EnEV verankerten Möglichkeit einer Abschwächung der energetischen Anforderungen zu machen. Falls sich dies technisch als zu aufwendig oder als unwirtschaftlich darstellt, wird eine energieeffizientere Unterbringung an anderem Ort geprüft. Neuanmietungen für Zwecke der Landesverwaltung orientieren sich hinsichtlich der Energieeffizienz ebenfalls an den neuen Standards.

Damit setzt Hessen einen ökologischen Standard im öffentlichen Hochbau, der von RAICO bereits heute angeboten und erfüllt werden kann. Denn RAICO bietet als erster Systemanbieter zertifizierte Passivhausfassaden in Aluminium, Stahl und Holz.

Die RAICO Bautechnik hat als Vorreiter für ökologisches und nachhaltiges Bauen ihr komplettes Fassadensystem THERM+ vom Passivhaus Institut Dr. Wolfgang Feist nach neuesten Kriterien berechnen lassen und für alle drei Systemvarianten das Passivhaus-Zertifikat erhalten.

Das Passivhauskriterium von UCW = 0,80 W/(m²K) erfüllen die Pfosten-Riegel-Fassadensysteme THERM+ A-V (Aluminium) und THERM+ S-I (Stahl) in den Systembreiten 50 mm und 56 mm sowie THERM+ H-V (Holz) in den Systembreiten 50, 56 und 76 mm. Sämtliche Zertifizierungen berücksichtigen den Schraubeneinfluss unter der Verwendung von RAICO-Standard-Pressleistenschrauben sowie den RAICO-spezifischen Kunststoff-Glasauflagen.

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Quelle: Hessisches Ministerium der Finanzen